Philip Apfel

Ein herzliches „ Hello „ ,

nun, meine Reis ist zu Ende. Und jetzt sitze ich hier und versuche die
schönsten Eindrücke in einem kleinen Bericht wieder zu geben.

Ich begann meine Sprachreise am 26.07. und verbrachte dann 4 Wochen in
Vancouver, Kanada. Eines kann ich vorweg nehmen: Die Zeit war zu kurz. Es
gibt dort so viel zu sehen, dass mir die Zeit einfach davon rannte.

Mein großes Ziel war natürlich die Sprache Englisch zu vertiefen, was mir
dort auch sehr gut gelang. Aber nach und nach war das Englisch eigentlich
zur Nebensache geworden. Denn ich lernte von Tag zu Tag immer mehr neue
Freunde aus der ganzen Welt kennen und erlebte immer wieder noch bessere und
schönere Eindrücke von dieser Stadt und dieser Umgebung und von diesem Land.

Ich fang mal an von der Schule zu berichten. Die Schule ist mitten in
Downtown gelegen. Perfekte Lage in alle Richtungen. Die Schule an sich hat
ein gutes System mit vielen Möglichkeiten wenn man richtig eingestuft wird.
Es herrschen dort strenge Regeln, die ich aber auch für wichtig und
notwendig halte. Da ist z.B. die Pünktlichkeit! Wer nicht zu Gong in der
Klasse ist, hat sprichwörtlich Pech gehabt. Und wer im Schulgebäude kein
englisch, sondern seine Mutersprache spricht und er wird von der so
genannten „ Schulpolizei“ erwischt, bekommt eine schlechtere Wertung
(Punkte) und muss sich dann in den Tests, die jeden Freitag geschrieben
werden steigern.

Dies hört sich nicht besonders positiv an, aber wenn man sich daran hält,
man möchte ja dort möglichst schnell Englisch lernen, ist das kein Problem.
Ansonsten sind alle sehr freundlich und hilfsbereit.

Ja, und dann gibt es noch die Momente neben der Schule. Bevor ich die Reise
antrat, hatte ich eine Vorstellung. Und die lautete so: Wenn ich von der
Schule heim komme, würde ich nicht wissen, was mich unter der Woche erwartete. Wenn
ich bei meiner Gastfamilie bin: Was werden sie mit mir am Wochenende tun?
Hoffentlich wird es mir nicht langweilig.

Dies alles trat nicht ein. Es war komplett anders.

Ich lernte von Anfang an sehr schnell Freunde kennen und da man natürlich
nicht immer in der gleich Klasse sitzt, wollte man sich nach der Schule
treffen. Und so war es dann auch! In 4 Wochen war ich vielleicht 5 mal zum
Abend essen daheim, weil ich sonst mich mit Freunden aus der ganzen Welt (
Brasilien, Mexiko, Frankreich, Schweiz ) getroffen habe. Der beste
Treffpunkt war immer die Schule und von dort aus sind wir dann los, um
Sehenswürdigkeiten oder bestimmte Plätze anzuschauen.

Das gleiche oder in ähnlicher Weise passierte am Wochenende. Da ich ja nur
von mir sprechen kann und ich nur 4 Wochen in Vancouver war, hatte ich auch
leider nur 3 Wochenenden. Am ersten Wochenende hat die Schule River rafting
angeboten. Das war natürlich bei schönem Wetter ein heiden Spaß, wenn man
den Thompsen River hinunter rauschen kann. Dann durfte ich eine Woche später
auf Vancouver Island fahren. Victoria , eine wundervolle Stadt. Mit vielen
Sehenswürdigkeiten. Und das Highlight von dem Wochenende war die „
whale watching“ tour. Wir sind auf das offene Meer gefahren und durften aus
ungefähr 25m die Orcas betrachten. Atemberaubend!!!!

Und mit meinem letzten Wochenende kam für mich wohl der schönste Augenblick,
denn wir fuhren in die Rocky Mountains. Das kann ich nur jedem empfehlen,
der in dieser Gegend ist. Und wenn dann auch noch beste Wetterbedingungen
sind, ist das ein Genuss. Dieser Trip  wurde zwar nicht von der Schule
angeboten, sondern von einer anderen Gesellschaft, aber der Spaßfaktor war
enorm.

Ja und dann ging es für mich schon wieder in die letzte Woche ich ich musste
mich mit dem Gedanken befassen, zu sagen „ it was time to say good bye „ Das
waren dann schon schwierige Momente, denn man musste seine neu gewonnen
Freunde hinter sich lassen und natürlich auch die erlebten Eindrücke. Doch
dann war es soweit, auch zu meiner Gastfamilie, mit der ich sehr guten
Kontakt habe, musste ich mich verabschieden. Denn dann ging es am 23.08.08
wieder zurück  nach Deutschland. Aber dort erwarteten mich dann auch schon
wieder Freunde und Familie.

Und im nachhinein kann ich nur sagen, dass das Fliegen die meisten Nerven
gekostet hat.

Es war ein super schöner Urlaub, eine tolle Sprachreise. Ich kann das nur
empfehlen, natürlich kommt es auch darauf an, ob man alleine fliegt, was man
erreichen und erleben will und welches Ziel man sich aussucht. Ich habe mit
meiner Reise voll ins „ Schwarze“ getroffen. Die der gesamten Zeit gibt es
nicht wirklich einen Punkt den ich bemängeln müsste und ich würde so eine
Reise wieder antreten wenn ich die Chance hätte.

Dies war ein kleiner kurzer Auszug aus meiner 4 wöchigen Sprachreise .Ich
denke ich konnte ein paar Eindrücke vermitteln und rüberbringen.!!!

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