Erfahrungsberichte aus St. Julian's

St. Julians: Katharina Dietmann

Hallo ihr da draußen,

ich möchte euch von meiner Sprachreise im August berichten:
Auch wenn es nicht meine erste Sprachreise mit iSt war, saß ich wie immer extrem aufgeregt in Frankfurt im Flugzeug; und obwohl ich bisher nur durchweg positive Erfahrungen mit iSt gemacht habe, wurden diese in Malta sogar noch übertroffen.

Zwar hatte ich schon einiges über die Gastfreundlichkeit der Malteser gehört, trotzdem war ich überrascht, als mich meine Gastfamilie (zu der ich immer noch einen sehr guten Kontakt habe) wie ein neues Familienmitglied aufnahm. Vor allem unsere Gastmutter sorgte und kochte für mich und meine 6 Gastgeschwister sehr mütterlich.

An meinem ersten Tag setzten meine Gastgeschwister und ich zur unbewohnten Nachbarinsel Comino über. Es war ein unvergessliches Erlebnis, im türkisblauen Wasser der Blue Lagoon zu schnorcheln! Zurück in St. Julians lernte ich dann gleich noch das Nachtleben von Paceville mit unzähligen Clubs, Diskotheken und Restaurants kennen. Wer es wie ich dagegen etwas ruhiger mag: Malta kann man auch nachts sehr schön am Strand, im Kino oder im Einkaufszentrum verbringen.

Montags startete dann mein Kurs in der Schule. Da sie nicht weit entfernt von meiner Gastfamilie lag, konnte ich jeden Morgen bequem zu Fuß gehen. Meine Klasse bestand aus einer bunt gemischten Gruppe von 10 Leuten, in der es wirklich nie langweilig wurde. Der Unterricht umfasste kleine Rollenspiele, Vokabel- und Grammatikübungen und vielen Diskussionen, bei denen wir uns jeden Tag ein bisschen besser verständigen konnten.

Nach der Schule unternahm ich jeden Tag etwas mit vielen neuen Freunden: Entweder waren wir im kostenlosen Beach-Club der Schule oder am Strand, gingen in einer modernen und sehr großen Shopping-Mall in Sliema einkaufen oder besuchten Maltas Hauptstadt Valletta. Letztere lohnt sich nicht nur aufgrund der unzähligen kleinen Lädchen in der Republic Street, sondern schon allein wegen den ebenso unzähligen Sehenswürdigkeiten. Vor allem der St. John’s  Co-Cathedral solltet ihr einen Besuch abstatten: Die 1573-77 erbaute Kirche prahlt geradezu mit riesigen Wandteppichen, Grabplatten aus Mamor und uralten Gemälden.

Die erste Woche verging wie im Flug. Für das Wochenende habe ich mit der Schule einen Ausflug nach Gozo, Maltas zweitgrößter Nachbarinsel, gebucht. Auf einer kleinen Bootstour mit Schwimmwesten durchfuhren wir die Höhlen nahe des berühmten Azur Windows und besichtigten danach noch Gozos Hauptstadt Victoria mit der nicht weniger berühmten Zitadelle, an der einheimische Frauen ihre Handarbeiten auf der Straße verkaufen.

Sonntags besichtigte ich auf eigene Faust das Fischerstädtchen Marsaxlokk, an dessen Küste jeden Sonntag ein riesiger Markt stattfindet, auf dem es wirklich alles zu kaufen gibt. Danach fuhr ich mit dem Bus noch nach Rabat und Mdina, der ehemaligen Hauptstadt Maltas. Diese zwei kleinen Städte unterscheiden sich sehr vom Rest Maltas: Touristen findet man dort wenige und wenn man durch die engen Gassen Mdinas läuft, fühlt man sich ein Stück in der Zeit zurückversetzt, da Autos hier durch Pferdekutschen ersetzt sind. Mein persönliches Highlight dort waren die unterirdischen Katakomben in Rabat ( St. Pauls Catacombs), die als Begräbnisstätten von religiösen Gruppen dienten. Diese unterirdischen Gänge sind rund 900 Meter lang und verlaufen kann man sich da wirklich gut, da es dort unten nicht nur kalt, sondern auch sehr dunkel ist.

Meine letzten Tage nutzte ich dazu, noch einmal Valletta und dessen Gärten zu besuchen, sowie ein paar letzte Souvenirs zu besorgen. Mein Tipp: lasst auf dem Hinflug noch etwas Platz im Koffer, ihr werdet ihn brauchen!

Der Abschied von meinen neuen Freunden, meinen Gastgeschwistern und vor allem meiner Gastfamilie und deren Kindern ist mir wirklich sehr schwer gefallen. Auch jetzt, Wochen später denke ich noch immer an den „Sommer meines Lebens“ zurück und freue mich schon, meine Gastfamilie nächstes Jahr wieder zu besuchen.

Viel Spaß auf Malta, viele neue Eindrücke und Freunde wünscht euch Katharina

Weitere Erfahrungsberichte aus

Im sonnigen Malta kannst du nicht nur viel Sonne tanken, sondern auch die reichhaltige Geschichte der Insel erkunden. Rund um die Insel gibt es außerdem zahlreiche atemberaubende Locations zum Baden und für tolle Fotos. Abends geht es dann mit den anderen Sprachschülern aus aller Welt in die Stadt um den Tag ausklingen zu lassen.

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