Karina Junker

Nun bin ich seit knapp zwei Wochen wieder zu Hause in Deutschland. Mitte August war es endlich soweit: meine zweiwöchige Sprachreise ins schottische Edinburgh stand bevor. Für mich war von Anfang an klar, dass ich in meinen Semesterferien eine Sprachreise machen wollte- aber wohin?

Ich wollte auf jeden Fall in den englischsprachigen Raum und so fiel meine Entscheidung schließlich auf Edinburgh weil dort nur drei Sprachschüler in einem Kurs sind und der Unterricht somit intensiver ist.

Nachdem ich mich mit lauter Erwartungen im Gepäck vom Düsseldorfer Flughafen auf nach Edinburgh machte, stellte sich heraus, dass man sich dort sehr gut zurechtfindet. Ich stieg in den Airlink Bus der mich in 30 min in das Zentrum Edinburghs brachte. Ich war in einer Gastfamilie im Stadtteil Morningside untergebracht, gemeinsam mit einem Sprachschüler aus Spanien. Dies erwies sich als Vorteil, denn so konnten wir auch in der Freizeit die eine oder andere Sehenswürdigkeit gemeinsam besichtigen. Meine Gastfamilie hat mich mit offenen Armen herzlich empfangen und während des Essens konnte man sich gut mit ihr unterhalten und hat so einiges über das Land und deren Sitten erfahren.

Die Sprachschule war gut zu Fuß zu erreichen und befand sich im Privathaus des Lehrers. Der Kurs beinhaltete sowohl die Arbeit mit Grammatik als auch Konversation. Die Anderen kamen aus Deutschland, Frankreich und Spanien. Ich hatte nur vormittags Unterricht, sodass ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden konnte.

Edinburgh ist eine Stadt mit alten Bauten und einer tollen  Atmosphäre, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Zu der Zeit als ich da war, fand das Fringe Festival statt, ein großes Fest bestehend aus verschiedenen Darbietungen in den Bereichen Comedy, Theater und Musik. Viele der Auftritte sind kostenlos.

Ich war unteranderem im Zoo( der Einzige mit Koalas und Pandas in der UK), habe einen Ausflug in die Highlands gemacht und das Harry Potter Schloss gesehen.

Für mich war die Reise eine tolle Erfahrung das Land zu erkunden, viele neue Leute kennenzulernen und meine Sprachkenntnisse zu verbessern.

Es war definitiv nicht meine letzte Sprachreise mit iSt.

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