Lara Bräumer

Málaga

Nur noch vier Tage, die Nervosität steigt!

Langsam wird angefangen, den Koffer zu packen. Viele Fragen schwirren durch den Kopf: „Habe ich auch nichts vergessen? Mit wem komme ich wohl in ein Zimmer? Was, wenn mich meine Gastfamilie dort nicht versteht?“

Ein Glück kommen am dritten Tag vor der Abreise noch ein paar Daten der Mitreisenden, mit welchen ich schon mal Kontakt aufnehmen kann, damit am Flughafen alles funktioniert.

In Málaga angekommen stieg die Spannung. Von einem angestellten der iSt-Sprachschule wurde ich bis vor die Haustüre begleitet. Leicht verwirrt über das Eingangsschild „Villa Maria“ war ich schon gespannt, was mich wohl hinter dem großen Tor erwarten würde. Nachdem ich geklingelt hatte, dauerte es eine Weile, bis mir eine Frau, welche sich mir anfangs als Maria vorstellte, später aber ihren Spitznamen bevorzugte, die Tür öffnete. Sie zeigte mir das Haus, gab mir sofort einen Stadtplan und obwohl ich noch nicht einmal Zeit hatte, meine Koffer auszuräumen, fragte sie mich sofort, ob ich etwas essen wolle. Die Herzlichkeit der spanischen Gastfreundschaft wurde mir sofort bestätigt.

Nach einem leckeren Mittagessen lernte ich meine Zimmermitbewohnerin kennen, mit welcher ich später den Strand und den Stadtteil Pedregalejo erkunden ging. Mit zwei Minuten Weg zum Strand und zehn Minuten Weg zur Schule war unser Haus in einer kleinen Einkaufsstraße gelegen, mit einem großen Supermarkt direkt uns gegenüber.

Am ersten Tag lernte ich noch unsere anderen beiden Mitbewohnerinnen kennen, mit denen wir uns ein Stockwerk teilten.

Abends trafen sich viele Sprachschüler am Strand und unterhielten sich bis spät abends.

Die Schule war, wie wir herausstellten, wie versprochen in einer kleinen Villa untergebracht. Wir hatten ein schönes Klassenzimmer im Garten der Schule. Nach unserem Test wurde uns noch die Stadt gezeigt und dann ging auch schon der Unterricht los. Der war zwar anspruchsvoll mit vielen Hausaufgaben, doch die Lehrer waren alle freundlich und hilfsbereit, wenn Aufgaben auch nach dem dritten Erklären nicht verstanden wurden. Am Tag hatten wir immer zwei Stunden Grammatik und nach einer zwanzigminütigen Pause  noch zwei Stunden, in denen kleine Referate vorbereitet wurden und wir viel miteinander gesprochen wurde, um die gerade gelernte Grammatik auch beim Sprechen anzuwenden.

Nach den Hausaufgaben gingen wir oft an den Strand oder unternahmen gemeinsam Ausflüge ins Zentrum von Málaga. Auch die Schule hatte für jeden Tag ein Freizeitangebot, das nicht verpflichtend, aber oft ansprechend und aufregend klang. Neben Stand-Up-Paddeln und Bootsausflügen gab es auch Ganztagesausflüge nach Cádiz oder Ronda ,und sogar Wochenendausflüge nach Marokko oder Sevilla wurden angeboten.

Als der Fahrer, der mich wieder zum Flughafen bringen sollte, schon meinen Koffer ins Auto packte, wurde sich noch herzlich von der Gastfamilie verabschiedet und schon waren die zwei Wochen in Málaga auch wieder vorbei, - leider viel zu schnell. Am Flughafen wurde sich dann noch von seinen gerade erst neu gefundenen Freunden verabschiedet und dann ging es wieder im Flieger zurück nach Deutschland, wo man am Flughafen von seinen Familien glücklich empfangen wurde.

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