Jörg Petershans

Am Sonntag den 7. März von Frankfurt über Detroit nach San Francisco, dieser lange Trip wurde aber durch zwei Wochen aus einem idealen Mix aus Sprachschule und Urlaub in einer herrlichen Stadt entlohnt.
Da montags die Schule mit einem Einstufungstest erst um 13.30 Uhr begann, hatte ich morgens genügend Zeit, mich erst mal am Pazifikstrand an das Klima zu gewöhnen. Untergebracht war ich im Outer Sunset, vier Blocks vom Strand. Es war zwar jeweils eine Stunde mit dem Bus zur Market Street und zur Schule, jedoch für Ausflüge und herrliche Stunden am Strand ein idealer Standort. Vivian, meine host mother, ist ein hervorragende Köchin. Ich hatte zuerst Bedenken wegen meines Alters (34 Jahre) und der Unterkunft in einer Gastfamilie, kann aber im Nachhinein bestätigen, dass dies die beste Möglichkeit ist, direkt dabei zu sein!

Also am ersten Tag war dann der Einstufungstest. Die Schule im 10. Stock direkt im Zentrum von San Francisco, ist ein angenehmer Ort, mit wirklich netten Lehrern und super freundlichem Personal. Etwa 10 PCs stehen frei zur Verfügung, um in den Pausen oder in der Freizeit mit zu Hause in E-Mail Kontakt zu bleiben oder im Internet nach eine Abendbeschäftigung zu suchen. Neben kostenlosen Kaffee und Wasser eine sehr gut genutzte Gegebenheit. Ich hatte Einzelunterricht und mit Jeff und Marc, zwei sehr engagierte Lehrer. Der Unterrichtsstoff bestand nicht aus trockenem Material, sondern abwechselnd aus interessanten Thematiken (Advertisement, Environment,...) sowie sehr angeregten Diskussionen und Gesprächen über die aktuelle politische Lage, wie Bush, Schwarzenegger, Irak und gay marriage... Sehr großes Lob an diese Schule!

Die Stadt eroberte ich an den Nachmittagen und den frühen Abendstunden. Ich hatte zwei Wochen Zeit um alles in Ruhe anzuschauen. Super: Einfach mal die Stockton Street vom Fisherman´s Warf bis zur Market Street entlang zu laufen oder den Buena Vista Park zu erklimmen ist mindestens genauso interessant, wie all die bekannten Plätze wie Twin Peaks, die San Francisco Mission, Golden Gate Bridge und Park, und so vieles mehr. Das Cable Car zu „reiten“ ist natürlich ein Muss und eine super Möglichkeit, die Stadt hautnah zu erleben. In 14 Tagen kommt da wirklich keine Langeweile auf.

An meinem freien Wochenende nutzte ich eine angebotene Tour in den Yosemite Park. Yosemite ist sehr empfehlenswert, die Tour mit „California Tours“ nicht unbedingt. Der Guide war mit den vielen jüngeren Japanern sehr überfordert. Ich trennte mich am Sonntag von der Gruppe und wanderte alleine durch das Valley und auf einen Wasserfall hinauf. Super Sonntag! Also meine Empfehlung: Mit ein paar Freunden ein Auto mieten und alleine dahin fahren. Unterkünfte findet man vor Ort bestimmt!

An meinem letzten Samstag vor der Abreise mietete ich mir ein Auto und fuhr den Highway 1 an der Pazifikküste in den Süden bis zum Big Sur. Ein besonderes Erlebnis ist diese Küstenstraße schon, aber dann abends das Auto zurück zur Mason Street zu fahren, d.h. eine der steilsten Straßen im Abendverkehr, ist ebenfalls sehr erlebnisreich. Und keine Angst, es klappt! Die Autofahrer in San Francisco sind nämlich sehr freundlich!

Zum Schluß kann ich auch Northwest Airlines empfehlen. Hier wird der Airbus A330 eingesetzt. Jeder hat sein eigenes Display und sehr schöne Filme im Angebot. Die Zeit vergeht wie im Flug...

Jörg Petershans

Weitere Erfahrungsberichte aus San Francisco


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