Jutta Neuschwender

Ich habe mich dazu entschlossen die Gastfamilie einer Schulresidenz vorzuziehen und ich finde, dass dies eine richtige Entscheidung war. Durch den Aufenthalt in einer englischsprachigen Familie hatte ich die Möglichkeit die Kultur und Lebensweise der Engländer näher kennen zu lernen und ständig englischsprachige Konversationen zu führen. Dadurch wurde ich von Tag zu Tag sicherer im Umgang mit der englischen Sprache. Dies wurde noch dadurch verstärkt, dass in meiner Gastfamilie mehrere Studenten lebten, die aus unterschiedlichen Ländern kamen. Darunter waren eine Mexikanerin, eine Türkin und ein Mädchen aus Hong Kong. Die Stadt Bournemouth und die umliegende Region bietet eine gute Möglichkeit, um Schule und Urlaub miteinander zu verbinden. Es gibt einen sehr schönen kilometerweiten Sandstrand, den man mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen kann und auch die Innenstadt lädt Shoppingbegeisterte ein, um den Tag dort zu verbringen. Die einheimischen Leute, mit denen ich dort in Kontakt kam, waren immer sehr freundlich und aufgeschlossen.

Die Schule in Bournemouth ist mir auch positiv in Erinnerung geblieben. Ich habe zwar nur den Standardkurs besucht aber ich finde, dass mir diese Stunden in der Schule für meine Englischkenntnisse bezüglich Aussprache und freiem Sprechen mehr gebracht haben, als mehrere Englischkurse in meiner Uni. Nach einem Einstufungstest kam ich in die Klasse mit dem Level „Upper Intermediate“. Wir waren insgesamt 15 Schüler/innen aus unterschiedlichen Ländern (Korea, China, Japan, Russland, Türkei, Italien). Meine zwei Lehrer hießen Lee und Richard und waren sehr nett und motiviert. Lee war für den Grammatikunterricht verantwortlich und bei Richard stand das Erzählen und Schreiben zu unterschiedlichen Themen im Mittelpunkt. Trotz des straffen Unterrichtsplans stand auch immer der Spaß im Mittelpunkt und wir haben viel miteinander gelacht.

Die Schule hat eine kleine Bibliothek, in der man die Möglichkeit hat Bücher entsprechend der verschiedenen Level auszuleihen und ein Multimedia Center, in dem man verschiedene englische Lernprogramme nutzen konnte. Im Erdgeschoss der Schule befindet sich außerdem ein Aufenthaltsraum, in dem man an verschiedenen Computern das Internet nutzen konnte und während der Mittagspause auch schnell ins Gespräch mit anderen Studenten kommen kann. Leider hat die Schule keine eigene Cafeteria aber dafür findet man in naher Umgebung verschiedene Bars und Bistros, in denen man sich etwas zu essen kaufen kann.

Alles in Allem kann ich eine Sprachreise nach Bournemouth nur jedem empfehlen der Schule und Urlaub miteinander verbinden möchte.