Britta Broer

Vom 06. bis 14. September habe ich es gewagt, mich alleine auf eine Sprachreise nach Valencia, Spanien zu begeben.

Am ersten Tag in Valencia angekommen, bestand meine größte Sorge darin, dass ich mich in dieser – für meine Verhältnisse recht großen Stadt – nicht zurechtfinden würde und den Ort der Schlüsselübergabe, bzw. meines Studentenwohnheimes nicht finden würde. Diese Sorge stellte sich allerdings recht schnell als absolut überflüssig heraus, da die Metro- und Straßenbahnverbindungen super waren, es an jeder Straßenecke Schilder gab, die den Straßennamen angaben und auch die Spanier sehr hilfreich sind, wenn sie nach dem Weg gefragt werden. So hatte ich quasi gar nicht die Chance, mich zu verlaufen und stand gute 1 ½ Stunden nach meiner Ankunft auch schon vor meiner Unterkunft.

Das Studentenwohnheim war – wie im Reiseprospekt angegeben – recht einfach, aber vollkommen ausreichend ausgestattet. Mit mir wohnten dort noch ein Deutscher, eine Schwedin und eine Höllanderin.

Am nächsten Tag gings ab in die Schule, die von unseren Wohnheim zu Fuß ca. 15-20 Minuten entfernt war (wenn man zu faul zum Laufen war, konnte man auch den Bus nehmen).

Durch einen anfänglichen Leistungstest wurde man direkt vom ersten Tag an in die Gruppe eingestuft, die den jeweiligen Sprachlevels entsprach. Dadurch, dass es in den Gruppen nie mehr als 7 bis 8 Schüler gab, war das Klima in den Klassen recht angenehm und der Lernerfolg recht schnell zu verzeichnen.

Am Abend des ersten Tages wurde eine Willkommensfeier von der Schule organisiert –Perfekt, um viele der anderen Mitschüler kennen zu lernen.

Auch so bietet Valencia viele Möglichkeiten, seine Freizeit außerhalb der Schule gut rumzukriegen. Es ist so ziemlich für jeden Geschmack etwas dabei.

Die meiste meiner Zeit lag ich bis abends am Strand (von der Schule zu Fuß nur 10 Minuten entfernt), habe mir die Altstadt angeschaut oder bin in der Shoppingmeile bzw. dem Einkaufszentrum shoppen gegangen.

Danach gings dann mit einigen ab in eine der vielen Paella-Restaurants oder Tapas-Bars oder man hat zusammen in einer der Wohnungen gekocht.

Falls man danach noch Lust hatte, in das valencianische Nachtleben einzutauchen, hatte man eine ganze Reihe von super Diskotheken und Clubs zur Auswahl, die – je nach Tag – eintrittsfrei waren. Hier sollte man sich allerdings nicht vor zwölf oder ein Uhr auf den Weg machen, da die Spanier sehr spät anfangen, zu feiern.

Es ist es auf jeden Fall empfehlenswert, ins Monte Tanto essen zu gehen (selbst die Spanier empfehlen diese recht günstige und super leckere Tapas-Bar), den Bio-Park oder den Parque Oceonographico zu besichtigen und sich das Museo del Arte anzuschauen - dort finden am Wochenende übrigens auch tolle Parties statt J

Insgesamt kann ich wohl, ohne zu übertreiben, sagen, dass diese Reise eine der Schönsten, Witzigsten und Interessantesten, die ich je erlebt habe. Ich wäre am liebsten noch viel länger dort geblieben und es wird wohl auch  nicht das letzte Mal sein, dass ich Valencia besucht habe, bzw. solch eine Sprachreise mache!

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